| Aufregender Samstag in Köln (12.07.2010) |
Zwei 17. Plätze, ein 13. und 9. Platz, ein sensationeller zweiter Platz und ein Paar „verbrannte“ Füße – das war das Resultat des Höhepunkts der Beachsaison, den weiblichen und männlichen Westdeutschen Meisterschaften U16 für die Sendenhorster Beachvolleyballer am Samstag in Köln. Es war wohl der bis dato heißeste Tag im Jahr, und dieser ging auch an den Sportlern und Sportlerinnen nicht ganz unbemerkt vorbei. Aber zunächst zu den weitaus wichtigeren sportlichen Leistungen: Ganz vorne mit dabei spielte bei den Jungs das Team Jonas Jeiler/Jan Kirstein. Nachdem sie das erste Spiel klar gewonnen hatten, mussten sie danach ein Match gegen das starke Duo Schneider/Ameziane von VC Marl bestreiten. Den ersten Satz gewannen die beiden Sendenhorster, beim zweiten Satz machte ihnen dann aber die tropische Hitze einen Strich durch die Rechnung. Verletzungen an den Füßen, durch den sehr heißen Sand verstärkt, bremsten Jan Kirstein kurzzeitig aus und ließen das Team den Satz verlieren.
Nach einer kurzen Behandlung und einer Motivierung durch die Zuschauer starteten sie wieder durch und gewannen noch den Tiebreak. Diese und noch weitere Umstände bewegten den Veranstalter dann dazu, die Sätze auf elf statt 15 Punkte zu verkürzen und zwei weitere Auszeiten zu gewähren. Im Viertelfinale traten die beiden Sendenhorster dann gegen die späteren Sieger an. Stefan Schubert: „Die Beiden haben klar verloren, sie haben clever Kräfte gespart um später im Losers Bracket wieder voll anzugreifen.“. Und das taten sie. Gegen die Sieger des Turniers in Sendenhorst und die an Position eins gesetzten Kaiser/Voßwinkel gewannen sie in einem deutlichen und einem sehr knappen Satz das Halbfinale. Eine Sensation laut Trainer Schubert. Das Finale gewannen dann aber dann doch verdient die Gegner aus Junkersdorf (von Westarp und Renzelmann) mit 11:8 und 11:7 und so waren Kirstein/Jeiler letzendlich auf dem spektakulären zweiten Platz gelandet. Die Teams Maliglowka/Terhaar und Klaes/Stetzkamp verloren jeweils das erste Spiel und mussten unglücklicherweise darauf gegeneinander antreten. Maliglowka/Terhaar setzten sich hier mit 2:1 durch. Sie mussten sich nun gegen ein bisher unbekanntes Team, zusammengesetzt aus den beiden Spielern Barthel/Schwarzbach aus der WVV-Auswahl, behaupten und verloren 2:1. „Sie hatten es wirklich in der Hand ob sie gewinnen oder verlieren, die Chance war da!“, meinte Co-Trainer Thorsten Rathjen. So war das Duo Maliglowka/Terhaar auf dem neunten, das Team Klaes/Stetzkamp auf dem elften Platz.
Aber auch die Mädchen waren aktiv, wenn auch nicht so erfolgreich wie die Jungs. Die beiden Teams Kloska/Stapel und Jaspert/Wüller verloren die ersten beiden Spiele und schieden aus und waren somit beide auf dem 17. Platz. Auch die Mädchen gingen bei den extremen Temperaturen bis an ihre Leistungsgrenzen und hatten zu dem noch Pech mit den Auslosungen. Sie mussten gegen starke Gegner antreten und zeigten dann auch noch ein paar Probleme in der Annahme und eine höhere Eigenfehlerquote. Coach Rathjen sagt: „Die Mädchen haben sich bis in das Feld der besten Teams in NRW gekämpft, was große Anerkennung verdient, da die Leistungsdichte bei den Mädchen in diesem Jahr sehr hoch war“.
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Juli 2010 ) |
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