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Auf gigantischer Erfolgswelle

mU18-1Niederlage? Dieses Wort hat die dritte Herren bzw. männliche U18-1 der Sendenhorster Volleyball-Abteilung diese Saison noch nicht gehört. Die nur acht Mann starke Mannschaft hat seit September alles abgesahnt was ging und eine außergewöhnliche Leistung gezeigt: 15 gewonnene Spiele und 37:1 Sätze ist die gigantische Bilanz.
In der Jugend-Oberliga U18 gewannen sie ohne jeglichen Satzverlust alle acht Spiele und sind somit mehr als überragender Meister. Die Meisterschaft lässt die Truppe von Trainer Stefan Schubert die Qualifikationsrunde A für die Westdeutschen Meisterschaften, das erklärte Ziel der Saison, überspringen. Es muss nun noch die Qualifikationsrunde B gespielt werden.
Ähnlich rosig sieht es in der Erwachsenen-Bezirksklasse aus, in der parallel zur Jugend gespielt wird. Auch hier sind sie zur Winterpause hin ungeschlagener Tabellenführer. Einen einzige Satz haben sie abgegeben, und das an den Tabellen-Zweiten BW Aasee.
Die junge Mannschaft zeigte bei all ihren Spielen eine enorme mentale Stärke, egal ob es ein Spitzenspiel im Jugend- oder Erwachsenen-Bereich war – es war der Weg zum Erfolg. Ein Spiel konnte grade nicht so gut laufen und es wurde trotzdem noch zurück erkämpft. „Wir haben uns das hart erarbeitet, wir sind immer konzentriert und es wird auch alles ruckzuck umgesetzt was ich am Spielfeldrand sage“, kommentiert der begeisterte Schubert. Das Team hat sich so taktisch wie spielerisch wesentlich gebessert. Insgesamt ist es auch noch mehr zu einem wirklichen „Team“ geworden, der Zusammenhalt hat sich weiter gestärkt. Dass sie dabei nur acht Mann sind hat sich eher zu einem Vorteil als Nachteil entwickelt: Sie sind eingespielt. Es wird nicht wie bei anderen Mannschaften munter durchgewechselt.
Bestes Beispiel war das Spiel am Samstag gegen den Bezirksklassen-Kontrahenten Billerbeck, wo ein 3:0 Sieg eingefahren wurde. Billerbeck, eine alte Mannschaft mit Erfahrung, fast Väter der Sendenhorster vom Alter her, hatte noch im ersten Satz eine 23:18 Führung inne. Die Schubert-Sechs drehte den Satz aber noch um und erspielte mit breiter Brust und einem wahren Kraftakt ein 29:31.
Es sieht also gut aus für die „Westdeutschen“, wobei Schubert noch ein wenig bremst „Die Quali B kann auch schief gehen, da muss die Leistung auf den Punkt da sein und es könnte auch noch Los-Pech dazu kommen“. Aber eins hat die Mannschaft schon mal sicher: Eine unvergessliche Zeit. Und diese werden sie nun auch in der Weihnachts-Pause auf sich wirken lassen und Kraftreserven wieder auffüllen – denn diese sind nach durchgängig 15 Wochen mit Spielen am Wochenende fast aufgebraucht.

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